Anmeldung für den Bereich
Community oder Backstage
Passwort vergessen?
Du möchtest dich registrieren?

Lichtschutzfaktor, Hauttyp & Co.

Damit ihr euch richtig vor der Sonne schützen könnt, müsst ihr euren Hauttyp und eure Eigenschutzzeit wissen. Was ihr sonst noch bei der Benutzung von Sonnencremes beachten solltet:


Sonnenstrahlen bestehen zu einem großen Teil aus sichtbarem Licht und Wärme. Nur gut vier Prozent davon sind ultraviolette Strahlen. Diese sind nicht sichtbar, aber sind zuständig für den 'Sonnenstress'. Die kurzwelligen UV-B-Strahlen verursachen Sonnenbrand, während die langwelligen UV-A-Strahlen für eine vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind. Beide UV-Strahlen schädigen die DNS, wo alle Erbinformationen gespeichert sind. Die Folge sind Mutationen bei der Zellteilung - es kann Hautkrebs entstehen.

Die Stärke der UV-Strahlung hängt unter anderem von der Tageszeit, der Jahreszeit, der geographischen Lage, aber auch von der Umgebung ab. Im Sommer um die Mittagszeit ist die Strahlung intensiver als an einem Winternachmittag. Mit der Nähe zum Äquator nimmt die UV-Strahlung ebenfalls zu. Je höher der UV-Index ist, desto größer ist auch die Gefahr für Haut und Augen.

Bei einem UV-Index bis zwei ist kein Schutz notwendig, ab drei sollte sich jeder vor der Sonne schützen.


Jeder Hauttyp hat eine bestimmte Eigenschutzzeit, das heißt man kann eine bestimmte Zeit in der Sonne bleiben ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Bei hellhäutigen Menschen ist die Eigenschutzzeit kürzer als bei dunkelhäutigen.

Zum Beispiel: Jemand mit Hauttyp 2 kann bis 20 Minuten in der Sonne bleiben ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Ein dunkler Hauttyp hingegen kann sich getrost eine halbe Stunde sonnen ohne rot zu werden.


Wer länger in der Sonne sein will, benötigt ein Sonnenschutzmittel. Sonnencremes und -sprays haben verschiedene Lichtschutzfaktoren. Dieser gibt die Stärke des Schutzes an. Lichtschutzfaktor 20 entspricht zum Beispiel einem 20fachen Schutz. Um zu ermitteln, wie lange ihr mit Sonnencreme in der Sonne bleiben könnt, müsst ihr einfach eure Eigenschutzzeit mit dem Lichtschutzfaktor eurer Sonnencreme multiplzieren.

Jemand mit Hauttyp 1, also ein hellhäutiger Mensch, kann maximal zehn Minuten in der Sonne bleiben ohne rot zu werden. Trägt er einen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 15, so kann er theoretisch bis zu zweineinhalb Stunden (150 Minuten) in der Sonne bleiben. Hautärzte empfehlen, diese Maximalzeit nicht auszureizen, sondern davon gut ein Drittel abzuziehen.


Bei Sonnenmittel gilt das Motto 'Viel hilft viel'. Um richtig geschützt zu sein, müsst ihr eine dicke Schicht (ungefähr 20 Gramm) auf eure Haut cremen. Wie die Stiftung Warentest herausfand, muss die teuerste Sonnencreme nicht unbedingt die beste sein. Ob ihr nun Sonnencreme, -spray oder -milch benutzt, spielt keine Rolle. Bei dünnflüssigen Sonnenschutzmitteln besteht allerdings eher die Gefahr, dass ihr sie nicht dick genug auftragt.

Sonnenschutzmittel enthalten entweder chemische oder physikalische Filter. Chemische Filter wirken absorbierend: Sie nehmen die Sonnenstrahlung auf und verwandeln sie in unschädliche Wärmestrahlen. Physikalische Filter wirken reflektierend. Solche mineralischen Stoffe wie Titanoxid, Zinkoxid und Magnesiumoxid reflektieren die Sonnenstrahlen wie winzige Spiegel und zerstreuen sie bevor sie in die Haut eindringen können. Oft nutzen Sonnenschutzmittel eine Kombination aus beiden Filtern.

Sonnenschutzmittel mit physikalischen Filtern eignen sich eher für Allergiker, da sie keine Duft- oder andere Zusatzstoffe enthalten. Ein weiterer Vorteil: Sonennschutzmittel mit mineralischen Filtern wirken sofort nach dem Auftragen, während Produkte mit chemischen Filtern eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad aufgetragen werden müssen.

Sonnenschutzmittel enthalten meistens Konservierungsmittel. Das heißt, sie verderben nicht und sind auch im folgenden Jahr noch anwendbar. Nach spätestens drei Jahren sollte man die angebrochene Flasche aber wegwerfen, denn dann ist der UV-Schutz nicht mehr gewährleistet. Und sofort weg damit, wenn die Milch komisch riecht oder sich in dick und dünn getrennt hat.

Ein guter Sonnenschutz hört jedoch hier nicht auf,

sondern bezieht auch die Augen mit ein. Ohne die richtige Sonnenbrille kann die Netzhaut ausbleichen, was die Sehkraft mindert. Lidkrämpfe, Tränenfluss und gerötete Bindehäute schädigen die Augen zwar nicht nachhaltig, sind aber schmerzhaft und vor allem unnötig. Wir raten daher unbedingt zu einer professionellen Brille mit ausreichendem UV-Schutz, hier solltet ihr nicht sparen.

Welcher Hauttyp bist du?!

Hauttyp I:

sehr hellhäutig, meist mit Sommersprossen, wird fast nie braun. Augenfarbe: grün oder blau, Haarfarbe: meist rötlich. Ein Lichtschutz ist schon nach fünf Minuten UV-Strahlung erforderlich

Hauttyp II:

helle Hautfarbe, wird meist nur mäßig braun. Augenfarbe: blau, grau oder grün, Haarfarbe: blond. Lichtschutz ab 20 Minuten UV-Strahlung erforderlich.

Hauttyp III:

normaler Teint, wird langsam braun. Augenfarbe: grau, blau oder grün, Haarfarbe: dunkelblond. Lichtschutz etwa nach 30 Minuten Sonnenbad erforderlich.

Hauttyp IV:

dunklerer Teint, schnelle Bräunung. Augenfarbe: braun, Haarfarbe: dunkel. Lichtschutz nach 40 Minuten erforderlich.

TTT-Community
Teamer-Backstage
Katalogbestellung